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No pain - no gain

Was habe ich 2013 trainiert...fast jeden Tag stand ich nach der Arbeit auf dem Sportplatz und habe gemeinsam mit Freunden den Körper gequält, um überflüssige Pfunde zu verbrennen und dank verbesserten Körperbewusstsein das eigene Selbstwertgefühl zu pushen.

Und dann? Ausreden, Krankheiten, Verletzungen - erwähnte ich bereits Ausreden? - Kämpfe mit Dämonen, andere Prioritäten, schwierige berufliche Aufgabenstellungen, private Änderungen. Keinerlei sportliche Aktivitäten mehr, ungesunden Fressalien. Absturz.

Spöttisch habe ich selber gesagt, dass es diesen Sommer nix mehr mit der Bikini-Figur wird. Dem Spiegelbild bin ich lieber ausgewischen, zu sehr war die eigene Scham. Ich fühlte mich dick, fett und hässlich. Aber ich fühlte mich nicht nur so sehr, ich war es auch. Jede kleine Stichelei in diese Richtung hat mich sehr getroffen. Als meine Partnerin mir dann erzählt hat, dass eine gemeinsame Freundin gesagt hat..."der ist aber fett geworden"...hat es langsam "Klick" gemacht. Ich wusste, dass der sportliche Anfang sehr, sehr schwierig werden würde, aber ich wusste auch, dass es so nicht weiter ging.

Allmählich machte sich der Gedanken in meinem Kopf immer mehr breit, dass bald wieder Sport auf dem Tagesplan sehr weit oben stehen würde. Ausreden wurden prophylaktisch im Keim erstickt. Beste Voraussetzungen für's Trainieren.

Dann Ende Juni eine WhatsApp-Nachricht von einem ehemliagen Trainingspartner: "Hast du eigentlich wieder Interesse mit Freeletics anzufangen?"

Schicksal, ik hör dir trapsen!

Als dann auch noch meine Partnerin ankündigte, mich nicht nur zu unterstützen, sondern direkt mitzumachen...perfekt!

Nun bin ich seit wenigen Wochen wieder im Training. Und was soll ich sagen? Hölle!

Ich kann mich noch erinnern wie ich damals 2013 mit dem Sport wieder angefangen habe. Auch damals habe ich Muskelkater gehabt, aber meine Trainingsleistungen waren deutlich besser als in der heutigen Wiederanfangszeit. Das nagt doch sehr am eigenen Selbstbewusstsein.

Ganz allmählich wird der Muskelkater nach den Workouts kleiner, die Zeiten werden besser, die Trainingsübungen lassen sich besser durchziehen. Unglaublich kleine Fortschritte. Aber ich glaube allmählich wird der Bauch etwas kleiner. Außerdem macht es auf irgendeine Art und Weise Spaß gegen den inneren Schweinehund zu kämpfen.

Parallel dazu wurde auch die Ernährung umgestellt. Das nun liebevoll genannte Schrott-Essen gibt es nun nicht mehr jeden Tag, sondern maximal einmal die Woche. Für mich als Essens-Lebemann ist das eine sehr, sehr schwere Umstellung, aber es geht einfach nicht anders.

Im Augenblick lautet der Plan immer einen Tag Pause, einen Tag beim Sport kotzen. Ich hoffe, das lässt sich auch in Zukunft weiter mit dem Terminplan verbinden. 

Denn von nix kommt nix. No pain, no gain. Und ich habe bestimmte Ziele im Kopf, die ich erreichen möchte. Der Ehrgeiz ist geweckt. Nun werden nicht nur Dämonen bekämpft, sondern auch innere Schweinehunde.

Außerdem merke ich, dass es nicht nur mir, sondern insbesondere auch meiner Partnerin gut tut. Keine Chance mehr für irgendwelche Ausreden...

31.7.15 11:58
 
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